Heute kam der Sohn meiner Vermieterin mit seiner Frau aus Vancouver zu Besuch. Wir fuhren gemeinsam mit einer gemieteten CO2-Schleuder zum Kew Beach, wo wir spazieren gingen. Frau Goegginger und Bert trauten sich sogar mit den Füßen ins Wasser.
Nach der kleinen Strandwanderung wollten wir noch zu einem Open House direkt am Strand gehen, um herauszufinden, wie teuer es ist, direkt am See in einem riesigen Haus zu wohnen. Leider war der Makler sehr beschäfigt, weshalb wir auf eine Besichtigung verzichteten und es dabei beließen, dass der Spaß für 1,2 Millionen CAD zu haben war.
Daheim gab es dann ein verspätetes Mittagessen - Pizza und Salat.
Abends fuhr ich dann mit der Straßenbahn zum Tartu College, wo die anderen wohnen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier gar nicht so intuitiv zu benutzen. Man muss dem Straßenbahnfahrer entweder das abgezählte Kleingeld oder ein Ticket in eine "Spardose" werfen. Da ich das aber nicht wusste und deswegen weder abgezähltes Kleingeld noch ein Ticket hatte, durfte ich für 2 $ statt für 2.75$ mitfahren. Leider merkte ich dann bald, dass ich in die falsche Richtung fuhr. Also stieg ich aus, nutzte die Gelegenheit an der hier vorhandenen Metrostation ein Fünferticket zu kaufen und fuhr von da ab in die richtige Richtung gen Wohnheim.
Endlich bei den anderen kochten wir unsgemeinsam Reis mit Scheiß und genossen die wunderbare Aussicht vom 13. Stock des Wohnheims aus. Diese war jedoch eher schwach gemessen an dem Blick, den man von den Zimmern der Mädels im 14. Stock hatte, da dieser direkt auf den CN Tower ging. Um 00.00 Uhr trat ich den Heimweg an. Dummerweise stieg ich einige Haltestellen zu früh aus, sodass ich noch eine halbe Stunde zu Fuß zurücklegen musste. Totmüde fiel ich hier in mein Bett.
Samstag, 16. August 2008
Kew Beach und Besuch
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