Samstag, 23. August 2008

Shopping und Clubbing


Der Tag begann mit Pleiten, sehr viel Glück und Pannen. Eva und ich hatten uns vor dem Tim Hortons an der Yonge Station verabredet. Leider hatten wir beide uns die Haltestelle etwas anders vorgestellt. Ich stieg aus der Subway und brauchte erst einmal zwei Minuten, um überhaupt den Weg nach draußen zu finden. Doch hier war kein Tim Hortons. Ich begann also meine Runde rund um den Block anzufangen, wobei ich mich fragte, ob ich überhaupt an der richtigen Station war, da mir überhaupt nichts in der Gegend bekannt vorkam. Ich bog um die Ecke, doch kein Tim Hortons. Bis zur nächsten Ecke wollte ich noch gehen, dann Eva anrufen und ihr sagen, dass ich mich verlaufen hatte. Da rief mich jemand! Es war Eva, sie kam mir entgegen: "Vero, ich finde den Tim Hortons nicht!" "Ich auch nicht, ich hab keine Ahnung wo wir hier sind." "Ich auch nicht!" Egal, wir hatten uns ja gegenseitig gefunden und starteten unsere Shopping Tour. Erst ging es die Yonge Street entlanf, wo ich Eva den CD-Laden, den ich schon kannte, zeigte und wir in einen ladne gingen, in dem man aus einem riesigen Katalog Motive wählen konnte, die einem individuell auf ein T-Shirt gedruckt wurden. Hier fand Eva auch einen sehr schönen Hut - doch der war leider zu klein für ihren Dickkopf. ;) Im Guess hatten wir dann den ersten Shopping-Erfolg, Eva kaufte sich ein sehr schöns Kleid, das sie direkt am Abend anziehen wollte.

Nun brauchte sie nur noch Schuhe dafür - ich übrigens auch, da ich mit meinen zwar heißgeliebten aber nicht mehr besonders schönen Sneakers wohl in keinen Club kommen würde. Doch das hatten wir uns viel zu einfach vorgestellt. Wir grasten alle (mindestens 15) Läden im Eaton Center ab, die Schuhe verkauften, doch erfolglos. Am Ende landeten wir bei Sears (da kamen wir zwar während unserer Tour schon hin, allerdings fiel uns erst nach einer Viertelstunde auf, dass wir in dem Laden schon einmal waren), wo wir uns dann auch Schuhe die immerhin heruntergesetzt und damit sehr günsti waren. Total entnervt fuhren wir nach Hause.



Abends holte ich dann die anderen am Wohnheim ab. Markus kam allerdings nicht mit, er hatte vermutlich zu viele Sonne abbekommen, da er heute mti Kadda am Strand war. Wir zogen also los in den Entertainment District. Sebastian war äußerst gut vorbereitet und kontne zu jedem Club ein paar Worte sagen. Nach einmal auf und abgehen entschieden wir uns. Mit kritischem Blick stellten wir uns in die Schlange, ganz überzeugt waren vor allem Kadda und ich nicht, dass uns die Musik dort zusagen würde. Da kam der Türsteher angerannt und fragte uns, ob wir auf der Gästeliste stünden. Natürlich nicht. Daraufhin drückte er uns Freikarten in die Hand. Sehr seltsam. Doch einem geschenkten Gaul wollten wir nicht ins Maul schauen, wir stürzten also ins Vergnügen. Anfänglich war es etwas leer, mir sagte die Musik natürlich überhaupt nicht zu (toller Black Club), allerdings boten die Kanadier Unterhaltung genug. Jede Frau hatte ein Kleid an, das entweder zwei Nummern zu eng oder zu kurz oder beides war und alle waren total betrunken. Wie das gehen sollte, war uns auch schleierhaft, denn die alkoholischen Getränke hier in Kanada gehören eher zur Gattung Limo mit Schuss (Cocktail) oder verdünntes Bier.
Was wir auch noch entdeckten war die wunderschöne Dachterrasse des Clubs, von der man direkt auf den CN Tower schauen konnte, der heute in Regenbogenfarben beleuchtet war. Wenn man eine gemeinnützige Organisation ist kann man sich übrigens eien Beleuchtung für den CN Tower bestellen, das heißt eine Farbe, in der er dann leuchtet.

Um 2.00 Uhr hatten wir genug und traten den Heimweg an. Leider fuhr die Subway nicht mehr und wir wir dann feststellen, die Straßenbahn zur Spadina/College auch nicht mehr. Wir mussten also durch China Town laufen und das mit einer Eva, deren Füße höllisch schmerzten. Endlich an der Spadina/College angekommen, stellten wir fest, dass auch dei Straßenbahn, die die anderne zum Wohnehim bringen sollte, nciht mehr fuhr. Zum Glück war meine Lieblingslinie 506 aber eine 24 h-Linie, sodass ich noch einfahc nach Hause und ins Bett kam. Die anderen allerdings auch nach einem längeren Fußmarsch, den Eva barfuß zurücklegte, da Sebastian sie aufgrund seines sonnenverbrannten Rückens nicht tragen konnte.

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