Einen Jetlag konnte sich Theri nicht erlauben, denn Eva und ich hatten für diese Woche ein kulturell hochwertiges Programm aufgestellt, da wir nur noch diese Woche Ferien hatten und diese optimal genutzt werden sollten. Deshalb ging es auch vormittags los ins Black Creek Freilichtmuseum in York. Eine ähnliche Odyssee wie die zum Flughafen erwartete uns: Subway bis zur Endstation und dann Bus. So konnten wir uns wenigstens ein nicht allzugutes Bild von York machen.
Das Freilichtmuseum an sich war eine Enttäuschung, als verwöhtne Europäer verstanden wir darunter nämlich so etwas, wie man es vom Hessenpark oder Bad Sobernheim geboten bekommt. Doch die Nordamerikaner begnügen sich mit höchstens 150 Jahre alten Häusern. Immerhin waren die Bauernhoftiere, die es hier gab zumindest für Theri eine Attraktion und generell verbrachten wir hier zu dritt einen sehr lustigen Nachmittag.
Auf der Rückfahrt erlebten wir im Bus einmal wieder einen Schock: Uns war bereits bekannt, dass man das Papiertaschentuch wie wir es kennen hier nciht kaufen kann, es gibt lediglich diese großen Spenderboxen, die allerdings in keine Handtaschen passen. Wir hatten das Problem bis jetzt immer einigermaßen gelöst, indem wir entweder diese Taschentücher nahmen, falteten und in unsere von daheim mitgebrachten Taschentücherpackungen steckten (Markus, Kadda, Eva) oder einfach zwei Taschentücher aus dieser Kiste in einer Seitentasche der Handtasche mit uns trugen (Vero). Im Bus begnete uns allerdings ein Mädchen in unserem Alter, das einfach in seine Jacke schneuzte und sich die Rotzreste danach mit der Hand im Gesicht verwischte. Wir waren entsetzt. Der Rest des Busses allerdings nicht. Noch schlimmer kam es, als wir uns dann auch noch aus Versehen an genau der Haltestange festhielten, ander sich bereits die Rotzhand festgehalten hatte. Also daheim schnell Hände waschen, immerhin hatten wir im Museum ja gelernt, wie das ging. Dort hing im Washroom eine Händewaschanleitung, die auch bei meinen Picasa-Fotos zu sehen ist).
Abends lernte Theri dann den Rest unserer Gruppe bei einem sehr leckeren Griechen (Ouzi oder so) in Greek Town (500 Danforth Ave) kennen. Hier teilte ich auch die Busticketes für den Niagra-Ausflug aus, die cih morgens noch shcnell gekauft hatte.
Dienstag, 26. August 2008
Freilichtmuseum und Greek Town
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